Übersetzungen in den Bereichen Antibiotikaresistenzen und Antibiotic Stewardship

Übersetzung mit Hintergrundwissen – Wir wissen, worüber wir schreiben!

Als Übersetzerinnen sorgen wir dafür, dass Ihre internationalen Publikationen, Zulassungsunterlagen sowie Schulungs- und Aufklärungsmaterialien zielgruppengerecht ins Deutsche übertragen werden. Das dafür nötige Hintergrundwissen eignen wir uns an. Vertrauen Sie auf unsere Fachkompetenz: Birgit Hofmann nahm an der sechswöchigen Online-Fortbildung „Antimicrobial Stewardship: Managing Antibiotic Resistance“ der University of Dundee teil und übersetzt seit Jahren verschiedenste Texte im Bereich Antiinfektiva.

Ursachen von Antibiotika-Resistenzen

Antibiotikaresistenzen sind nichts Neues: es gibt sie schon seit über 10.000 Jahren! Neu hingegen sind ihr Ausmaß und ihre Konsequenzen für unsere Medizin. Seit Entdeckung des „Wundermittels“ Penicillin durch Sir Alexander Fleming im Jahr 1928 und zahlreicher anderer Antibiotika-Klassen in den 50er bis 70er Jahren des 20. Jahrhunderts haben wir uns auf dieser Errungenschaft ausgeruht und sind nachlässig mit diesen wertvollen Arzneimitteln umgegangen. Mangelhafte Hygiene in Krankenhäusern, ungesteuerte Antibiotika-Verordnungen und übermäßiger Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft sind nur einige der Ursachen dafür, dass es heute kein Antibiotikum mehr gibt, gegen das kein resistenter Keim existiert.

Zahl der Antibiotika-Neuzulassungen sinkt

Bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA sank die Zahl der Antibiotika-Neuzulassungen von 19 im Zeitraum 1980 bis 1984 auf eine einzige zwischen 2010 und 20121. In Zeiten von Ebola und SARS-Gefahr bedeutet das ein großes Risiko für die Gesundheit der Menschen.

Antibiotic Stewardship, also die rationale Antiinfektivaverordnung, steht deshalb hoch oben auf der Agenda der Politiker; sie war Thema des G7-Gipfels 2015, veranlasste die EU-Kommission, einen Maßnahmenplan zu veröffentlichen, und sie war Grund für eine WHO-Resolution.

„Antibiotic Stewardship“ als neue Strategie

Damit MRSA und C. difficile einen Krankenhausaufenthalt nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko machen, schlagen Politiker und Mediziner neue Wege ein: „Antibiotic Stewardship“ (ABS) oder „Antimicrobial Stewardship“ heißen die Schlagwörter für die neue Strategie, Antiinfektiva gezielter und sparsamer einzusetzen, eine Verhaltensänderung bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen herbeizuführen und auch die Patienten ins Boot zu holen.

Durch „rationale Antiinfektivaverordnung“, Aufklärung und Forschungsanreize soll erreicht werden, dass Antibiotika der Medizin noch möglichst lange als wirksame Präparate erhalten bleiben.

Sie benötigen Fachübersetzungen auf dem Gebiet der Antibiotikaresistenzen? Dann sind Sie bei uns richtig:

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Links zum Thema Antibiotikaresistenz

Leitlinie zur Antibiotika-Anwendung

Deutsche Gesellschaft für Infektiologie

Erklärung der G7-Gesundheitsminister 2015 und Best-Practices-Broschüre

Whitepaper der GUARD-Initiative (Global Union for Antibiotics Research and Development Initiative)

WHO-Resolution zur Antibiotika-Anwendung und -Resistenz

European Surveillance of Antimicrobial Consumption Network (ESAC-Net)

ABS-Initiative, mit Fortbildungen etc.

Europäischer Antibiotikatag

Videoclip (ENG) zur Aufklärung von Patienten

Informationsmaterial für Ärzte und ihre Patienten