Translation Memories

Trans­la­ti­on Memo­ries sind nur ein Bestand­teil der Arbeits­um­ge­bung für Über­set­zer, aber ein wich­ti­ger. Es han­delt sich dabei um Daten­ban­ken, in denen jeder Satz oder jedes „Seg­ment“ eines Aus­gangs­texts gemein­sam mit dem jewei­li­gen Ziel­seg­ment abge­spei­chert ist. Der gro­ße Vor­teil die­ser Über­set­zungs­spei­cher-Sys­te­me besteht dar­in, dass sie ein „Recy­cling“ frü­he­rer Über­set­zun­gen ermög­li­chen. Mit maschi­nel­ler Über­set­zung haben „TMs“ nichts zu tun, denn die Über­set­zun­gen wer­den von einem Human­über­set­zer erstellt.

Die großen Vorteile von Translation Memories

  • Qua­li­täts­stei­ge­rung durch Ein­heit­lich­keit von Über­set­zun­gen quer über meh­re­re Auf­trä­ge und Pro­jek­te hin­weg
  • Ver­rin­ger­ter Bear­bei­tungs­auf­wand bei der Frei­ga­be – spart dem Kun­den Zeit und Kos­ten!
  • Schnel­le­re Bear­bei­tung, da Stan­dard­sät­ze rascher zur Ver­fü­gung ste­hen – gerin­ge­re Pro­jekt­durch­lauf­zei­ten
  • Ein gewis­ser Preis­nach­lass, sofern der Kun­de ein zuver­läs­si­ges TM zur Ver­fü­gung stellt und gewähr­leis­tet, dass die frei­ge­ge­be­nen End­ver­sio­nen dem Über­set­zer zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.

Die Einschränkungen von Translation Memories (TMs)

  • Wer­den die frei­ge­ge­be­nen Über­set­zun­gen nicht vom Kun­den zur Ver­fü­gung gestellt und vom Über­set­zer ein­ge­pflegt, sam­meln sich im Trans­la­ti­on Memo­ry rasch viel Müll und Über­set­zungs­va­ri­an­ten an
  • Die Pfle­ge eines TM kos­tet Zeit – und damit Geld. Des­halb kann der Über­set­zer den Ratio­na­li­sie­rungs­vor­teil auch nur antei­lig an den Kun­den wei­ter­ge­ben
  • Vie­le TMs von Agen­tu­ren ent­hal­ten Daten, die zunächst hohe Tref­fer­quo­ten erge­ben, aber unbrauch­bar sind
  • Eine hoher Grad an Qua­li­tät und Ratio­na­li­sie­rung ist nur mög­lich, wenn Über­set­zer und Kun­de an einem Strang zie­hen. Lesen Sie hier­zu auch den Bei­trag im Beo-Blog

Unsere Erfahrung mit TM-Systemen

Wir haben fast 20 Jah­re Erfah­rung mit sol­chen Sys­te­men, ver­wen­de­ten zunächst die „Translator’s Work­bench“ von SDL Tra­dos und wech­sel­ten 2011 zur her­vor­ra­gen­den Soft­ware MemoQ von Kil­gray. Mit die­sem inno­va­ti­ven Pro­gramm kön­nen wir als Pro­fis auch Ihre bestehen­den Trans­la­ti­on Memo­ries ein­le­sen und bei unse­ren Über­set­zun­gen berück­sich­ti­gen.

Spre­chen Sie uns doch dar­auf an!

Sonstige technische Ausstattung

Ein­ge­bet­tet in das Trans­la­ti­on Memo­ry ist auch eine Glos­s­ar­funk­ti­on – denn so kann par­al­lel zum Über­set­zen auch gleich die Ter­mi­no­lo­gie fest­ge­legt wer­den. Ter­mi­no­lo­gie­ar­beit trägt unse­rer Über­zeu­gung nach viel zu einer hohen Qua­li­tät bei! Mit unse­rer Soft­ware MemoQ kön­nen wir auch Ter­mi­no­lo­gie aus vor­han­de­nen Tex­ten extra­hie­ren, das lohnt sich vor allem bei grö­ße­ren Pro­jek­ten.

Gele­gent­lich lie­gen die Aus­gangs­tex­te nicht in elek­tro­nisch les­ba­rer Form vor – zum Glück gibt es dafür Tex­terken­nungs­soft­ware (OCR) wie Omni­pa­ge Pro­fes­sio­nal, mit deren Hil­fe auch sol­che Tex­te in ein bear­beit­ba­res For­mat umge­wan­delt wer­den kön­nen. Wir berech­nen eine sol­che Tex­terken­nung und anschlie­ßen­de For­ma­tie­rung auf Zeit­ba­sis.

Auch PDF-Doku­men­te kön­nen mit TM-Soft­ware nicht bear­bei­tet wer­den und müs­sen erst kon­ver­tiert wer­den. Auch hier steht uns geeig­ne­te Kon­ver­tie­rungs­soft­ware zur Ver­fü­gung, zum Bei­spiel Nuan­ce PDF Con­ver­ter.

Bei Inde­sign-Datei­en kön­nen wir mit einer Cloud-basier­ten Lösung von Kil­gray, dem „Lan­guage Ter­mi­nal“, den zu über­set­zen­den Text vom Lay­out tren­nen, wenn Sie uns die idml-Datei zur Ver­fü­gung stel­len. So kann das erneu­te Set­zen des Ziel­texts ent­fal­len oder sich auf klei­ne­re Anpas­sun­gen beschrän­ken.

Pro­fes­sio­nel­le Zei­len­zähl­pro­gram­me wie Text­Count und Any­Count gewähr­leis­ten eine trans­pa­ren­te Abrech­nung.